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Gesundheit

Was ist Radioaktivität und wie wird sie gemessen? Wie gross ist das Gesundheitsrisiko, wenn radioaktive Substanzen in die Umwelt gelangen? Wie lange hält die Gefährdung an?

Tschernobyl

„24 Jahre danach ist wie 24 Jahre davor“, schreibt ein Blogger zur Situation imUnfallgebiet von Tschernobyl. Am 26. April 1986 explodierte unweit der heutigen ukrainischen Hauptstadt Kiev der Reaktorblock 4 des Atomkraftwerks Tschernobyl. Seitdem sind 24 Jahre vergangen, doch die Bewohner wissen nicht, welche Folgen noch auf sie zukommen. Weil ...

Risiken und Unfälle

Seit es Atomkraftwerke gibt, sind etliche gravierende Unfälle passiert. Sie gaben zwar Anlass zu technischen Verbesserungen und erhöhten Sicherheitsstandards. Eine grosse Katastrophe kann aber nach wie vor nicht ausgeschlossen werden.

Atomabfälle und Gesellschaft

Weshalb ist die Lagerung von Atomabfällen derart umstritten? Ist eine Lösung überhaupt denkbar? Welche Fragen müssen beantwortet werden, um eine gesellschaftlich tragbare Lösung zu finden? Welches Recht wird künftigen Generationen eingeräumt?

Atomlager Schweiz

Um die Entsorgung radioaktiver Abfälle begann man sich in der Schweiz erst zu kümmern, als die ersten Reaktoren längst in Betrieb waren. Mögliche Standorte für ein Atommülllager wechselten ebenso häufig wie die Konzepte zur Lagerung. Noch heute existieren Projekte nur auf dem Papier ...

Lagerung von Atomabfällen

Gibt es in absehbarer Zeit eine internationale Lösung für die Lagerung von radioaktiven Abfällen? Wie gehen andere Länder mit diesem Problem um? Auf der ganzen Welt gibt es bis heute kein Langzeitlager für hochradioaktive Abfälle – viele Versuche, ein solches Lager einzurichten, sind gescheitert.

Wiederaufarbeitung

Bei der Wiederaufarbeitung abgebrannter Brennelemente werden Uran und Plutonium zurückgewonnen. Das gerne als Recycling gepriesene Verfahren hat aber gravierende Folgen: Es entstehen noch mehr radioaktive Abfälle, die in flüssiger Form die Weltmeere verseuchen. Weil mit Plutonium auch Atomwaffen gebaut werden können, sind Wiederaufarbeitungsanlagen höchst problematisch ...

Stromproduktion

Durch die Kernspaltung im Reaktor wird auf kleinstem Raum eine gewaltige Hitze erzeugt. Allerdings wird im Anschluss nur ein Drittel der Wärmeleistung in elektrischen Strom umgewandelt – zwei Drittel entweichen als Abwärme in die Umwelt. Durch den Abbrand der Brennelemente entsteht die giftigste Abfallkategorie: die hochaktiven radioaktiven Abfälle ...

Brennelementherstellung

Aus angereichertem Uran werden die Brennelemente für die Reaktoren gefertigt. Wie bei der Urananreicherung ist die Schweiz abhängig von wenigen Produzenten.

Proliferation

Die Urananreicherung war wiederholt in den Schlagzeilen, weil in der Vergangenheit Länder wie Indien und Pakistan unter dem Mantel der zivilen Nutzung eigene militärische Atomprogramme entwickelt haben. Heute stehen Nordkorea und der Iran im Brennpunkt internationaler Konflikte. Mehr zu den Gefahren der Weiterverbreitung von Atomwaffen in den Spezialdossiers.

Anreicherungsprozess

Damit Uran in Reaktoren verbrannt werden kann, braucht es eine Mindestkonzentration an spaltbaren Urankernen. Um diese zu erreichen, wird das Uran angereichert. Weil die Technologie nicht unterscheidbar ist von der Herstellung atomarer Sprengköpfe, birgt die Anreicherung ein hohes Konfliktpotential. Weltweit gibt es nur wenige Standorte, an denen Anreicherungsanlagen stehen ...

Kasachstan

Kasachstan hat sich nach eigenen Angaben 2009 zum grössten Uranproduzenten der Welt aufgeschwungen. Schon heute wird kasachisches Uran in Schweizer Atomkraftwerken eingesetzt, in Zukunft könnte es noch mehr werden. Wer steckt dahinter? Wie sicher sind Uranlieferungen aus einem Land mit autoritärem Regime?

Kanada und USA

Kanada verfügt über die Uranminen mit den höchsten Urankonzentrationen, die USA mussten aufgrund der Widerstände die Uranproduktion stark drosseln. Die indianische Bevölkerung leidet unter den Folgen des Uranbergbaus und will neue Projekte verhindern. Die ausgebeuteten Minen in den USA stellen noch heute eine Gefahr für ...

Uranabbau weltweit

Woher kommt Uran, was ist Uran genau, wie wird es abgebaut? Uran ist eine Ressource, die zu höchst spekulativen Geschäften verleitet und die Umwelt in Mitleidenschaft zieht. Die Atomindustrie behauptet, die Uranressourcen seien praktisch unerschöpflich. Doch Anlageberater versprechen Investoren Höchstgewinne, weil mit Lieferengpässen gerechnet werden ...

Anreicherung von Uran - Ein Trick der Atomlobby

Die Schweiz wäre für ihren Atomabfall eigentlich selbst verantwortlich. Nun haben die AKW-Betreiber aber einen Weg gefunden, einen Teil davon in Russland loszuwerden. Dies belegt ein neuer Report von Greenpeace.


 
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